Die Geschichte - Bruderschaft St. Christoph
Inhaltsverzeichnis
Die Bruderschaft St. Christoph am Arlberg
Gründung durch Heinrich Findelkind 1386
Das Hospiz und die Kirche
Blüte unter Jakob Feuerstein
Kaiser Josef II und die Folgezeit
Die Erneuerung der Bruderschaft
Der amtierende Bruderschaftsrat 1999 - 2007
Bildergalerie
Alle Auszüge aus »Die Bruderschaft St. Christoph am Arlberg« mit freundlicher Genehmigung des Verfassers.
© Hans Thöni, Bruderschaftsrat 1987 - 1998; A-6713 Ludesch, Walgaustraße 270
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Blüte unter Jakob Feuerstein

Einen starken Aufschwung erfuhr die Bruderschaft durch den Zammer Pfarrer Jakob Feuerstein, welcher von ca. 1621 bis mindestens 1649 Oberbrudermeister war. Pfarrer Feuerstein stammte vermutlich von Gand - St. Jakob, wo der Name Feuerstein damals stark vertreten war. Bereits 1624 erhielt Pfarrer Feuerstein aufgrund seiner Verdienste von Erzherzog Leopold das Wappen mit dem Löwen verliehen.

Es war kein Zufall, dass der Aufstieg der Bruderschaft in die Zeit des 30-jährigen Krieges fiel. Unser Land war vom Krieg verschont geblieben und die Pest - sie wütete um 1640 im Stanzertal - war ebenfalls überstanden.

In den Jahrzehnten nach dem Krieg hatte die Bruderschaft eine lang anhaltende Blütezeit, der wirtschaftliche Aufschwung der Barockzeit ließ auch die Kasse der Bruderschaft klingeln.

Obwohl der Pachtzins für das Hospiz recht hoch war - der Pächter zahlte um 1667 36 Gulden pro Jahr in die Bruderschaftskasse - scheint das Geschäft des Bestandswirtes am Hospiz sehr begehrt gewesen zu sein. Der Geldwertschwund war geringer als heute, denn bereits 150 Jahre vorher zahlte der Pächter gleich viel.