Das Hospiz und die Kirche
Um das Kirchlein herum war im Mittelalter ein kleiner Friedhof, im Zuge des Hospizneubaus 1957 sind bei Grabungsarbeiten menschliche Gebeine zutage gekommen.
Zu den damaligen Bruderschaftsmitgliedern zählten wie heute Reiche und Arme, Adelige und Einfache, geistliche und weltliche Brüder und Schwestern. Sie alle hielten das Werk Heinrich Findelkinds wohl wert, es zu unterstützen. Wie aus den Bruderschaftsbüchern ersichtlich ist, betrug die übliche Beitragsleistung 1 oder 2 Gulden pro Jahr und dann meist 2 Gulden beim Tode des Bruderschaftsmitglieds. Einen letzten großen Mitgliederzulauf erfuhr die Bruderschaft beim Konstanzer Konzil von 1414 bis 1418, als anno 1414 gen Constanz in das Conzili ist man gezogn und also die strass über disen Arlperg am maisten ist befarn worden und von ungwiter oft hart darüber man hat kummen mussen, und aufgericht worden ist die Bruederscahfft St. Christoffen, aber jetzo ainer Tafern gleich; und istz jettz der Prior derselb genennt Claus Leinser, Wirt auf dem Arlperg.






