Bruderschaft St. Christoph

sehen, helfen, handeln

Rechnungsprüfer: Dr. Erwin Koler, Landesrat i. R., Mils b. Imst

 

Ich bin der Bruderschaft St. Christoph beigetreten, weil

 

 

 

DR. ERWIN KOLER – RECHNUNGSPRÜFER

 

Mein persönlicher Lebenslauf

 

Jahrgang 1949, verheiratet, 2 Kinder, Volksschule Imsterberg, Humanistisches Gymnasium Paulinum in Schwaz , Jus Studium an der Universität Innsbruck, Rechtskundiger Beamter der Tiroler Landesregierung seit 1974 (jetzt in Pension), davon 12 Jahre Bezirkshauptmann von Landeck 1994 – 2005, Amtsführender Präsident des Landesschulrates für Tirol 2006 – 2009, Landesrat für Bildung und Kultur in der Tiroler Landesregierung 2006 – 2008, Obmann der Lebenshilfe Landeck 1997 – 2011, Mitglied der Bruderschaft St. Christoph seit 1994

 

 

Wieso bin ich der Bruderschaft beigetreten?

 

Mit Beginn meiner Tätigkeit als Bezirkshauptmann von Landeck war für mich klar, dass ich die größte sozial-karitative Einrichtung in der Region voll unterstützen werde und will. Ein Beitritt war daher logische Konsequenz. Die enge Zusammenarbeit zwischen staatlicher Existenzsicherung und privater Unterstützung und Hilfe bedeutet für viele in Not geratene Menschen Auffangnetz und neue Hoffnung.

 

 

Warum bringe ich mich aktiv in die Bruderschaft (in den Bruderschaftsrat) ein?

 

Ich betrachte es als ehrenvolle Aufgabe, die Geschicke der traditionsreichen Bruderschaft im Rat mitgestalten zu dürfen. Das mir als Rechnungsprüfer entgegengebrachte Vertrauen verpflichtet.

 

 

Worin liegen meines Erachtens die Stärken der Bruderschaft?

 

Aus einem kleinen Charity-Club der ersten Jahre ist im Laufe der Jahrzehnte eine große, breite Bewegung geworden. Mit dem daraus erzielten hohen Spendenaufkommen lassen sich auch größere Unglücke oder Katastrophen leichter bedienen. Bemerkenswert dabei ist: Die Hilfe geschieht rasch und unbürokratisch.

 

 

Wo sehe ich weitere Ausbaumöglichkeiten in der Bruderschaft?

 

Ich denke, dass es im Moment gar nicht so sehr um einen “Ausbau” geht, als vielmehr um eine nachhaltige Sicherung der bisherigen Dynamik, des besonderen persönlichen Engagements und der ansteckenden Begeisterung in der Bruderschaft. Was die Familie Werner im Arlberg-Hospiz in dieser Hinsicht bisher ehrenamtlich geleistet hat, ist wirklich außergewöhnlich.

 

 

Gibt es ein Spendenprojekt, auf das ich mit besonderem Stolz zurückblicke bzw. wo die
Hilfe der Bruderschaft meines Erachtens besonders wichtig war?

 

Ich denke an die Lawinenkatastrophe in Galtür 1999 und an die Hochwasserkatastrophe im Bezirk Landeck im August 2005. Nicht zuletzt waren die Groß-Spenden seitens der Bruderschaft damals mit ein Signal dafür, dass in schweren Tagen alle zusammenstehen müssen.