Bruderschaft St. Christoph

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Brand und Wiederaufbau

Im Jahre 1955 wurde das Hospiz vom Feldkircher Industriellen Arnold Ganahl gekauft. Aus unbekannten Gründen brannte das alte Hospiz samt Kapelle in der Nacht vom 6. auf 7. Jänner 1957 ab. So schmerzlich der Verlust der alten Kapelle und des Hospizes auch war, so war dieses Ereignis doch auch Signal für einen neuen Anfang.

Im Jahre 1959 stand also neben dem neuen Hospizhotel immer noch die traurige Kapellenruine.

Arnold Ganahl, Stefan Kruckenhauser (Bruderschaftsmeister von 1962 bis 1964) und Kaplan Richard Robin suchten nach Möglichkeiten, die Kapelle wieder aufzubauen und gingen an die Wiedergründung der einstigen Bruderschaft.

Auf der Suche nach Original Dokumenten der früheren Bruderschaft besuchte Kaplan Richard Robin das Pfarramt St. Jakob a. A. Dort lagen wichtige Gründungsdokumente, darunter die berühmte Gründungsbulle von Papst Bonifaz IX zum Bau der Kapelle, der Schenkungsbrief von Herzog Leopold III von Österreich zum Bau der Herberge, sowie einige Ablassbriefe. In Anlehnung  an die einstigen Bestrebungen der Bruderschaft wurden die Ziele der neuen Bruderschaft abgesteckt. Zunächst musste Punkt 1 der Ziele der Bruderschaft erfüllt werden - der Wiederaufbau der Kapelle. 

Im Herbst 1961 war die Kapelle wiederhergestellt, die finanzielle Starthilfe dazu hatte Arnold Ganahl gegeben.

Der damalige Bischof von Tirol, Dr. Paulus Rusch, hat die Wiedergründung der Bruderschaft mit Dekret vom 3. Oktober 1961 besiegelt. Die Einweihung der wiedererrichteten Kapelle war am 7. Jänner 1962.

Nach der erwähnten feierlichen Einweihung der Kapelle wurden die ersten Mitglieder in die neu gegründete Bruderschaft aufgenommen. Nach dem Wiederaufbau von Hospiz und Kapelle begann 1962 ein neues Zeitalter für die Bruderschaft.

 

 

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